Am Mittwoch nahm ich im Rahmen des CSR (Corporate Social Responsibility) Frühstücks der IHK an einer informativen Veranstaltung zum Thema „Nachhaltige Personalpolitik“ teil.

Nachhaltige Personalpolitik – was ist das eigentlich?

CSR (Corporate Social Responsibility) steht lt. IHK für „gelebte unternehmerische Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sowie soziales und ökologisches Engagement.“

Nachhaltige Personalpolitik ist also ein Bestandteil einer ganzheitlichen, werteorientierten Unternehmensführung.

Diese Mitarbeiterorientierung führt langfristig zu zufriedenen, dem Unternehmen verbundenen, engagierten und somit produktiven Mitarbeitern und sichert nachhaltig den Unternehmenserfolg.

Welche Faktoren beeinflussen nachhaltige Personalpolitik?

Die Kernthemen nachhaltiger Personalpolitik beginnen mit der strategischen Personalplanung, gehen über in eine Bewerber-orientierte Personalbeschaffung, setzen sich fort in der Mitarbeiter-orientierten Personalbetreuung und -Entwicklung und enden, im Sinne des Mitarbeiterlebenszyklus, mit einer gemeinsamen Ausstiegsplanung sowie einem offenen und kritischen Abgangsgespräch.

Grundlage für die Attraktivität eines Unternehmens ist, dass die Grundbedürfnisse der ArbeitnehmerInnen in Form von angemessener Vergütung, Sicherheit und Zugehörigkeit erfüllt sind. Kommen dann mehrere positive Erfahrungen rund um das Arbeitsleben innerhalb des Unternehmens dazu, steigen die Bindung und das Engagement der MitarbeiterInnen.

Um festzustellen, wie hoch der Bindungs- und Attraktivitätsfaktor in Ihrem Unternehmen ist bieten sich z.B. externe Mitarbeiterbefragungen, ggf. auch im Rahmen von „Great Place to Work“ oder andere Wettbewerbe rund um die Arbeitgeberattraktivität, an. Diese helfen,
Schlüsselfaktoren zu Motivation und Bindung zu identifizieren und im Anschluß durch gezielte Maßnahmen zu verbessern.

Entscheidend für den Erfolg ist, dass der Befragung kontinuierlich Taten folgen, vorbereitet durch eine umfassende und konsequente Maßnahmenplanung.

Der Führung kommt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Bedeutung zu – Mitarbeiter verlassen in der Regel ihren Chef, nicht das Unternehmen.

Legt also die Unternehmensführung Wert auf nachhaltiges Personalmanagement, muss sie für das Commitment ihrer Führungskräfte sorgen, entsprechendes Verhalten von ihnen ggf. einfordern und durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. regelmäßige Feedbackgespräche, runde Tische oder Führungskräfteprogramme, weiterentwickeln.

Nur Unternehmen, die Innen halten, was sie nach Außen versprechen, werden langfristig und nachhaltig, insbesondere im hart umkämpften Bewerbermarkt, erfolgreich sein.

Wenn Sie jetzt denken, genau das wollen wir, dann rufen Sie mich an. Ich unterstütze Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Personalprozesse und helfe Ihnen so bei ihrer Entwicklung zu einer attraktiven Arbeitgebermarke.

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