Heute morgen beim IHK Werkstattgespräch in Darmstadt hielt Herr Matthias Bastian von den eBusiness-Lotsen Darmstadt Dieburg ein 20-minütiges Impulsreferat zum Thema

Social Media für KMU.

Besonders beeindruckend:

  • 56 Mio Deutsche nutzen das Internet, davon 41 Mio täglich!
  • 50% der Nutzer gehen bereits mit dem Handy ins Netz
  • Ø 166 Minuten verbringt ein Nutzer täglich im Netz

Damit hat sich die Form der öffentlichen Meinungsbildung von der relativ steuerbaren Berichterstattung durch die Presse gewandelt zu einem kaum noch steuerbaren öffentlichen Raum durch verschiedene Social Media Kanäle. Unternehmen haben also heute bereits keine Chance mehr sich aus Social Media heraus zu halten.

Wichtig ist, eine zielgruppenorientierte Social Media Strategie zu erarbeiten und nur die Kanäle zu nutzen, die zu dem Unternehmen und seinen Dienstleistungen oder Produkten passen.

Lieber einige wenige aktiv bedienen als alle mehr schlecht als recht.

Für Handwerksbetriebe wie z.B. ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen kann facebook durchaus ein tolles Medium sein, um seine Dienstleistungen durch Bilder, Berichte und ggf. auch Videos einer „Life Style Community“ zugänglich zu machen.  Gerne nehme ich auch das Beispiel aus dem  Vortrag auf: ein Malermeister – sogar mit eigenem Blog.

Baumann Gärten und Freiräume GmbH

Baumann Gärten und Freiräume GmbH https://www.facebook.com/baumanngaerten

Malerische Wohnideen

Malerische Wohnideenhttps://www.facebook.com/malerische.wohnideen

 

 

 

 

 

 

 

 

Für andere kann es sinnvoller sein, sich ausschließlich auf Internet-Fachforen zu konzentrieren und sich hier aktiv einzubringen. Die eBusiness-Lotsen verweisen z.B. auf AK-SoundServices.

Darüber sind Moderatorenfunktionen oder eigene Gruppen in Xing denkbar, aber auch twitterbeiträge oder Videos auf Youtube (>40 Mio Nutzer).

Wie gesagt, wichtig ist, dass es zu Ihnen und Ihrer Zielgruppe passt, sie einen authentischen Einblick in Ihr Unternehmen geben und vor allem Zeit haben, es mit Leben zu füllen.

Apropo „mit Leben füllen“: gerade auf facebook wollen die Nutzer unterhalten werden – posten Sie (zumindest nicht ausschließlich) keine rein sachlichen Informationen sondern erzählen Sie Geschichten, am besten in Bildern.

Die für mich wichtigste Aussage in diesem Vortrag: Im Zentrum all Ihrer Social Media Aktivitäten sollte immer eine eigene attraktive Unternehmenshomepage (Digitale Heimat) stehen. Auf diese sollten alle Social Media Aktivitäten verweisen, da Sie hier die Chance haben, durch zielgerichtete Informationen Interessenten zu Kunden zu machen.

Eine ideale Möglichkeit Ihre relativ starre Homepage mit Social Media zu verbinden bietet der eigene Blog. Hier haben Sie die Möglichkeit, eigenständig aktuelle und zielgruppenrelevante Geschichten zu plazieren, die Ihren potentiellen Kunden einen Mehrwert bieten.

Mehr zum Thema Blog für KMU erfahren Sie demnächst hier in einem Interview mit Frau Iris Brucker von Brucker Solutions – Expertin für Social Media.

Auf einen Blick hier noch einmal die drei Empfehlungen zur Social Media Nutzung:

  1. Was haben Sie zu erzählen? Finden Sie passende Themen für sich und ihre Zielgruppe.
  2. Ihre Website ist die Digitale Heimat aller Social Media Aktivitäten.
  3. Schaffen Sie Strukturen für Ihre Social Media Aktivitäten – alle Beteiligten sollten informiert sein, alle Aktivitäten miteinander abgestimmt.

Und aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen empfehlen sich auf jeden Fall kompetente Unterstützung bei der Erstellung der Strategie aber auch für Blog und Co. zu suchen. Das spart Nerven, Zeit und vor allem starten Sie dann gleich professionell.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal bei der IHK und Herrn Matthias Bastian für die kompremierte Aufbereitung eines sehr komplexen Themas.

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