positiv-abheben.de https://www.positiv-abheben.de/blog/ Fri, 30 Oct 2026 17:10:49 +0000 de-DE hourly 1 Grundlage erfolgreicher Führung: Selbstreflexion https://www.positiv-abheben.de/blog/grundlage-erfolgreicher-fuehrung-selbstreflexion.html https://www.positiv-abheben.de/blog/grundlage-erfolgreicher-fuehrung-selbstreflexion.html#comments Sun, 13 Sep 2026 12:49:00 +0000 https://www.positiv-abheben.de/blog/grundlage-erfolgreicher-fuehrung-selbstreflexion.html Weiterlesen

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Die Frage hinter der Frage: Welche Muster und Glaubenssätze beeinflussen unbewusst dein Führungsverhalten?

ca. 6 Minuten · Aktualisiert: September 2026

Grundlage erfolgreicher Führung: Selbstreflexion

Vor Kurzem habe ich in meinem Workshop zu empathischer Führung darauf hingewiesen, was ich glaube: Selbstreflexion die Grundlage für empathische Führung ist. 

Du kannst nur gut führen, wenn du dich wirklich kennst. Wenn du dich deinen hinderlichen Glaubenssätzen zuwendest und versuchst, neues Verhalten zu integrieren.

Selbstreflexion ist Grundlage für persönliches Wachstum

Selbstreflexion bedeutet, sich selbst bewusst wahrzunehmen. Die eigenen Gedanken. Gefühle. Reaktionen. Verhaltensweisen zu hinterfragen.

Wer sich selbst besser kennt, kann bewusster handeln. Klarer kommunizieren. Authentischer führen.

Persönliches Wachstum beginnt dort, wo wir ehrlich mit uns selbst sind. Und uns auch unbequeme Fragen stellen:

  • Warum reagiere ich in bestimmten Situationen immer wieder auf die gleiche Weise? 
  • Welche Muster ziehen sich durch mein Leben? 
  • Warum triggert mich das Verhalten bestimmter Menschen so stark?

Erst wenn wir erkennen, wie wir „ticken“, können wir gezielt Veränderungen anstoßen. Das gilt für unsere berufliche Rolle ebenso wie für unser privates Umfeld.

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Warum uns Selbstreflexion oft schwerfällt

Viele Menschen vermeiden tiefergehende Selbstreflexion – bewusst oder unbewusst. 

Gerade in Führungspositionen gibt es oft den Druck, immer stark zu sein. Diszipliniert. Sachorientiert. Ob durch das Unternehmen – oder als unbewusste eigene Erwartung.

Dazu kommt die Angst, Schwächen zu erkennen. Und der Alltag, der keine Ruhephase lässt.

Doch wer sich keine Zeit nimmt, die eigenen Gedanken und Verhaltensweisen zu hinterfragen, bleibt in alten Mustern gefangen. Und läuft Gefahr, sich und andere auszubrennen.

Warum zu viel Selbstreflexion dich auch hemmen kann

Es gibt eine Grenze zwischen gesunder Selbstreflexion und lähmender Grübelsucht.

Wenn du zu viel Zeit mit der Analyse deiner Gedanken verbringst – ohne daraus Konsequenzen abzuleiten – wird Reflexion zum Hindernis statt zur Hilfe. Der Unterschied liegt in der Handlungsorientierung. Reflektieren soll dich zum Handeln bewegen. Nicht davon abhalten.

Darum arbeite ich mit dem SGE-Kompass. Stärkenorientiert. Ganzheitlich. Echt. Das heißt: Wir übersetzen Erkenntnisse in konkrete Schritte.

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Der Zusammenhang mit Empathie

Wenn du dich selbst nicht kennst, wird es dir schwerfallen, dich in andere Menschen hineinzuversetzen. Zwar ist die Fähigkeit, empathisch zu sein, genetisch in uns angelegt, sie muss sich aber in der Interaktion über Jahre hinweg entwickeln. Am Maß deiner Empathie-Fähigkeit kann man den Grad deiner Selbsterkenntnis ablesen.

Nur wer achtsam mit sich selbst ist, hat überhaupt die Kapazität, sich wirklich auf andere einzulassen. Und selbstverständlich gilt dies insbesondere für deine Selbstführung. Wer sich selbst nicht führt, kann andere nur schlecht führen.

Praktische Impulse für deinen Alltag

Hier drei einfache Übungen, um Selbstreflexion in den Führungsalltag zu integrieren:

1. Die tägliche Pause: Nimm dir einmal täglich fünf Minuten Zeit, in denen du nichts tust – kein Telefon, kein Handy, keine Aufgabe. Spüre einfach nach: Was bewegt mich gerade? Was brauche ich?

2. Das Wochen-Review: Am Ende jeder Woche frage dich: Welche Situationen waren für mich herausfordernd? Wie habe ich reagiert? Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

3. Das Trigger-Journal: Wenn dich jemand besonders triggert, schreibe auf: Was genau hat diese Person gesagt oder getan? Welches Gefühl hat das in mir ausgelöst? Welches alte Muster springt da an?

Fazit

Empathische Führung beginnt mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion. Wer sich selbst kennt, kann andere besser verstehen. Doch Reflexion allein reicht nicht – sie muss mit Handlungen verbunden sein. 

Indem wir achtsam mit uns selbst umgehen, schaffen wir eine Basis für ein gesundes, nachhaltiges Führungsverhalten. Und das wiederum kommt nicht nur uns selbst, sondern auch unserem Umfeld zugute.

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Ich bin Sandra Gertzen, traumasensibler Businesscoach mit über 30 Jahren HR-Erfahrung (Rhein-Main-Neckar-Gebiet & online).

Häufig gestellte Fragen 

Warum ist Selbstreflexion die Grundlage für empathische Führung? 

Wer sich selbst nicht kennt, fällt es schwer, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Zwar ist die Fähigkeit zur Empathie genetisch angelegt, sie entwickelt sich aber über Jahre in der Interaktion. Am Maß deiner Empathie-Fähigkeit kann man den Grad deiner Selbsterkenntnis ablesen. Nur wer achtsam mit sich selbst ist, hat die Kapazität, sich wirklich auf andere einzulassen. Das gilt für die berufliche Rolle ebenso wie für das private Umfeld. 

Was verhindert, dass Führungskräfte regelmäßig Selbstreflexion praktizieren? 

Gerade in Führungspositionen herrscht oft der Druck, immer stark, diszipliniert und sachorientiert zu sein – entweder vom Unternehmen oder durch unbewusste eigene Erwartung. Wer sich keine Zeit nimmt, die eigenen Gedanken und Verhaltensweisen zu hinterfragen, bleibt in alten Mustern gefangen und läuft Gefahr, sich selbst und andere auszubrennen. 

Wie kann Selbstreflexion im Führungsalltag praktisch aussehen? 

Selbstreflexion bedeutet, sich selbst bewusst wahrzunehmen – die eigenen Gedanken, Gefühle, Reaktionen und Verhaltensweisen zu hinterfragen. Stelle dir konkrete Fragen:
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen immer wieder auf dieselbe Weise? Welche Muster ziehen sich durch mein Leben? Warum triggert mich das Verhalten bestimmter Menschen so stark? Erst wenn man erkennt, wie man "tickt", kann man gezielt Veränderungen anstoßen.

Verwandte Beiträge:

→ [Betriebsblindheit erkennen: Wenn du mitten drin steckst, siehst du die Lösung nicht]

→ [Blog-Serie: Empathisch führen – mit Klarheit wirksam werden (Teil 1-3)]

→ [Mit Vertrauen führen – Was Hundeerziehung über echte Führung verrät]

Hast du eigene Erfahrungen mit Selbstreflexion im Führungsalltag?

Schreibe mir gerne in die Kommentare: Hilft dir Selbstreflexion im Alltag oder ist sie eher eine Herausforderung? Fällt sie dir eher leicht oder brauchst du strukturierte Methoden?


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Mit Vertrauen führen - Was Hundeerziehung über echte Führung verrät https://www.positiv-abheben.de/blog/mit-vertrauen-fuehren-was-hundeerziehung-ueber-echte-fuehrung-verraet.html https://www.positiv-abheben.de/blog/mit-vertrauen-fuehren-was-hundeerziehung-ueber-echte-fuehrung-verraet.html#comments Thu, 02 Jul 2026 22:00:00 +0000 https://www.positiv-abheben.de/blog/mit-vertrauen-fuehren-was-hundeerziehung-ueber-echte-fuehrung-verraet.html Weiterlesen

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Die Frage hinter der Frage: Wie viel Kontrolle brauchst du wirklich – oder ist es eigentlich Angst

ca. 6 Minuten · Aktualisiert: September 2026

Wenn Augen Vertrauen suchen

Es gibt diesen Moment: Ein Blick, ein Zögern, ein Warten. Der Hund schaut seinen Menschen an – still, fragend, bereit. Nicht aus Angst, sondern aus Vertrauen. Wer einen Hund erzieht, weiß: Führung hat nichts mit Dominanz zu tun. Es geht um Beziehung, Klarheit, Präsenz. Und genau das gilt auch für die Menschen, die wir führen dürfen.

Denn gute Führung – ob im Büro oder auf der Hundewiese – beginnt nicht mit Kontrolle. Sondern mit Verbindung.

Maja hoch

MAYAs Weg – eine Geschichte über Geduld, Vertrauen und stille Kommunikation

Meine Hündin Maya kam aus dem Tierheim. Sie war ängstlich, besonders bei Begegnungen mit anderen Hunden. An manchen Tagen sind wir gemeinsam Umwege gegangen – wortwörtlich. Wenn mehrere Hunde kamen, sind wir den Damm hinuntergestiegen, um ihr Raum zu geben.

Ich habe sie beobachtet, geführt – nicht durch Zwang, sondern durch Vertrauen. Bei einzelnen Hunden habe ich, wenn sie ruhig blieb, ein Leckerli in die Hand genommen, tief durchgeatmet und bin mit ihr ruhig weitergegangen. Schritt für Schritt, Tag für Tag.

Dann kam dieser besondere Moment: Maya sah einen fremden Hund – und statt auszuweichen, lief sie neugierig auf ihn zu. Heute begegnet sie jedem Hund mit Ruhe – auch, wenn sie angekläfft wird. Wenn ihr etwas merkwürdig erscheint, bleibt sie stehen, schaut mich an – und wir entscheiden gemeinsam. Ohne Worte, aber mit Verbindung.

Diese stille Kommunikation. Diese Klarheit. Dieses Vertrauen.

Das ist Führung. Nicht von oben herab. Sondern nebeneinander. Im echten Kontakt.

Was ich als Personalmanagerin von guten Hundeführern gelernt habe

Ich habe viele Jahre als Personalmanagerin in unterschiedlichen Branchen gearbeitet. Ich habe erlebt, was gute Führung bewirken kann. Und was passiert, wenn sie fehlt.

Ein guter Hundeführer ist geduldig. Er bewertet nicht vorschnell. Er beobachtet.

Er kennt das Wesen eines Hundes. Seine Unsicherheiten. Seine Stärken. Und weiß, wie man ihn sanft und klar durchs Leben begleitet.

Das ist genau die Qualität, die auch Führungskräfte auszeichnet:

Sensibilität statt Starrheit. Klarheit statt Kontrolle. Vertrauen statt Druck.

Denn gute Führung beginnt mit einer einfachen Frage:

Was braucht der andere gerade von mir, um wachsen zu können?

Bei Maya waren es bereits beim Kennenlernen im Tierheim: Vertrauen, Geduld und Liebe.

Führung ist Beziehung – kein Befehlston

Ein Hund folgt nicht, weil er Angst hat – sondern, weil er vertraut. Ebenso folgen Mitarbeitende nicht blind, sondern dann, wenn sie Führung erleben, die Sicherheit gibt, Sinn stiftet und Entwicklung ermöglicht. 

Dazu lohnt sich ein Blick auf zwei Wege:

Der eine Weg: Kontrolle, Anweisung, Druck.

Kurzfristig wirkt er schnell. Langfristig erzeugt er Angst, Rückzug und innere Kündigung. Denn niemand lernt unter Druck. Niemand wächst durch Angst.

Der andere Weg: Vertrauen schenken, aber auch Halt geben.

Klare Kommunikation. Respekt und echtes Interesse am Gegenüber. Wer so führt, ermöglicht Selbstverantwortung und Wachstum.

Aus Folgen wird Mitgehen. Aus Kontrolle wird Verbindung.

Wie bei Maya zählt: Der Ton macht die Musik – aber auch der Takt. Führung heißt nicht: vorneweg rennen. Es heißt: Da sein, beobachten, begleiten – und den anderen sehen.


Maya Leine zu

Die unsichtbare Leine: Wertschätzung, Konsequenz, Geduld

Der Weg zu Vertrauen ist nie der schnellste. Aber er ist der nachhaltigste. Niemand lernt unter Druck. Niemand wächst durch Angst. Ob Hund oder Mensch – es braucht Klarheit. Liebevolle Konsequenz. Und Zeit.

Wer führt, sollte nicht nur entscheiden, sondern auch hin spüren. Nicht nur fordern, sondern fördern.

Führung bedeutet, einen Raum zu schaffen, in dem Entwicklung möglich wird – ohne Urteil. Aber mit Haltung.

Eine gesunde Selbstführung ist dabei die Grundlage: Wer in sich selbst nicht ruhig ist, überträgt seine Anspannung. Auf den Hund an der Leine. Genau wie auf das Team im Meeting.

Was das konkret heißt, erkläre ich in "Grundlage erfolgreicher Führung: Selbstreflexion".

Maya und Sandra positiv abheben hoch

Fazit – Vertrauen ist die Basis von Führung

Führung und Hundeerziehung haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint.

Beide gelingen nicht über Dominanz. Sondern über Beziehung. Geduld statt Druck. Klarheit statt Kontrolle.

Und wer einfühlsam führt, ohne sich dabei zu verbiegen, braucht genau diese Balance aus Empathie und Klarheit, die ich in meiner Serie "Empathisch führen – mit Klarheit wirksam werden" beschreibe.

Empathie bleibt deine Stärke. Klarheit wird dein Anker.

Führung beginnt dort, wo wir bereit sind, wirklich hinzusehen. Zu verstehen, statt zu urteilen. Zu begleiten, statt zu kontrollieren. Ob mit vier Beinen oder zwei – wer geführt wird, möchte sich sicher fühlen. Und gesehen.

Führung ist nicht das Ende von Freiheit – sie ist der Raum, in dem Vertrauen wächst. Und manchmal beginnt sie mit einem einfachen Blick, der sagt: Ich bin da. Du kannst mir folgen.


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Spürst du: Dein Führungsstil könnte mehr Verbindung statt Kontrolle gebrauchen und du weißt nicht, wo du ansetzen sollst?
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Ich arbeite klar, ehrlich, direkt. Kein Motivationssprech. Keine Luftschlösser.
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Ich bin Sandra Gertzen. Businesscoachin und Sparringspartnerin mit über 30 Jahren
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Häufig gestellte Fragen

Was verstehst du unter vertrauensvoller Führung?

Ich verstehe unter vertrauensvoller Führung drei Dinge: Verbindung statt Kontrolle. Klarheit statt Druck. Entwicklungsräume statt Befehle. Wer so führt, beobachtet sensibel, bewertet nicht vorschnell und kennt die Stärken sowie Unsicherheiten des Gegenübers. Das Ziel ist Selbstverantwortung – nicht Gehorsam. Ich arbeite mit dem SGE-Kompass (Stärkenorientiert · Ganzheitlich · Echt), der genau diese Haltung im Coaching verankert.

Was kannst du von der Hundeerziehung auf die Mitarbeiterführung übertragen?

Bei allem Respekt vor Unterschieden: Es gelten dieselben Grundprinzipien. Niemand lernt unter Druck. Niemand wächst durch Angst. Wer führt – ob mit Hund oder Team – braucht Wertschätzung, liebevolle Konsequenz und Geduld. Das ist die "unsichtbare Leine" im Büro genauso wie auf der Hundewiese. In meiner Praxis erlebe ich das täglich: mit Maya im Garten. Und mit Führungskräften im Coaching.

Welche Rolle spielt Selbstführung bei vertrauensvoller Mitarbeiterführung?

Für mich ist eine gesunde Selbstführung die Basis. Wer in sich selbst unruhig oder angespannt ist, überträgt diese Spannung. Auf den Hund an der Leine. Auf das Team im Meeting. Klarheit im Außen beginnt mit Klarheit im Innen: eigene Werte kennen. Eigene Reaktionsmuster erkennen. Und Vorbild sein statt Kontrolle ausüben. Genau darum geht es im Coaching – bevor wir mit dem Team arbeiten, schauen wir auf dich.

Verwandte Beiträge:

→ [Grundlage erfolgreicher Führung: Selbstreflexion]

→ [Blog-Serie: Empathisch führen – mit Klarheit wirksam werden (Teil 1–3)]

→ [Betriebsblindheit erkennen: Wenn du mittendrin steckst, siehst du die Lösung nicht


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Empathisch und klar führen - die Haltung, die dich wirksam macht https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-3.html https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-3.html#comments Tue, 31 Mar 2026 00:00:00 +0000 https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-3.html Weiterlesen

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Die Frage hinter der Frage: Was würdest du sagen, wenn du wüsstest, dass es richtig ankommt?

ca. 5 Minuten · Aktualisiert: September 2026

Empathisch UND klar führen – so entsteht echte Wirksamkeit

[Serie: Empathisch führen – mit Klarheit wirksam werden · Teil 3 von 3]

Kurz rekapituliert: In [Teil 1] ging es darum, warum Empathie allein zur Schonung wird. [Teil 2] hat gezeigt, wie Klarheit in konkreten Gesprächsstrukturen entlastet. Jetzt geht es um die Haltung, die beides verbindet.

Empathisch zu führen ist kein Problem. Unklar zu führen schon. Viele Führungskräfte spüren nach den ersten bewussten Grenzgesprächen: „Warum habe ich das nicht früher gemacht?“

Denn was sich anfangs mutig, vielleicht sogar unangenehm anfühlt, bringt erstaunlich schnell Erleichterung.

Was sich verändert, wenn Du klar führst

Führungskräfte berichten: 

  • Gespräche werden kürzer – und wirkungsvoller
  • Erwartungen sind ausgesprochen, nicht nur gedacht
  • Mitarbeitende übernehmen wieder Verantwortung
  • die eigene innere Anspannung nimmt spürbar ab

Klarheit wirkt wie ein inneres Aufräumen. Nicht laut. Nicht hart. Sondern ruhig und souverän.

Empathie + Klarheit = Haltung

Wirksame Führung entsteht dort, wo drei Dinge zusammenkommen:

  • Empathie/Wahrnehmen – was braucht mein Gegenüber gerade wirklich?
  • Klarheit/Benennen – was ist meine Rolle, was ist meine Erwartung?
  • Verantwortung klären – was bleibt beim Mitarbeitenden, wo unterstütze ich?

Die Gesprächsstruktur aus Teil 2 verdichtet sich in drei Sätzen:

„Ich sehe dich."

„Das ist wichtig."

„Und dafür trägst du Verantwortung."

Diese Haltung verändert die Qualität von Führung grundlegend:

  • von Helfen zu Befähigen
  • von Mittragen zu Klar-Führen
  • von Erschöpfung zu Zufriedenheit

Der Mut-Moment – und warum er sich lohnt

Ja, der erste Schritt braucht Mut. Grenzen zu setzen, wenn man bisher über Harmonie geführt hat, fühlt sich herausfordernd an.

Doch sei gewiss, dieser Mut zahlt sich aus:

  • Du wirst berechenbarer für Dein Team
  • Du gewinnst an innerer und äußerer Klarheit
  • Deine Führung wirkt ruhiger, authentischer und sicherer

Empathie bleibt Deine Stärke. Klarheit wird Dein Anker.

Ein letzter Praxisimpuls für Deinen Alltag

Beim nächsten Gespräch, das Du sonst vielleicht „laufen lassen“ würdest, halte kurz inne und frage Dich:

  • Was sehe und verstehe ich gerade?
  • Was ist meine Verantwortung als Führungskraft?
  • Was muss jetzt klar ausgesprochen werden – wertschätzend und ehrlich?

Und halte Dir vor Augen, warum Du dies tust - für mehr Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Zufriedenheit und mehr Erfolg für das ganze Team. Schon diese innere Ausrichtung verändert Dein Auftreten. 

Von Erkenntnis zu gelebter Führung - Einladung zum Workshop

Vielleicht hast Du Dich in einem der Praxisbeispiele wiedererkannt und vielleicht spürst Du auch:

„Ich möchte empathisch bleiben – und gleichzeitig klarer werden.“

Dann lade ich Dich herzlich zu meinem Workshop bei der IHK Darmstadt ein:

„Empathisch führen – klar bleiben, authentisch wirken“

Hier entwickelst Du Deine persönliche Führungshaltung weiter und lernst, wie Du:

  • empathisch bleibst, ohne Verantwortung zu übernehmen, die nicht Deine ist
  • Erwartungen klar formulierst und wertschätzend Grenzen setzt
  • Führung so lebst, dass sie Dir und Deinem Team guttut

Nicht perfekter. Sondern bewusster.

👉 Hier findest Du alle Informationen zum Workshop und zur Anmeldung


## Schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Herausforderung Du willst empathisch bleiben und klarer werden – aber nicht allein? **Option 1: [Workshop „Empathisch führen – klar bleiben, authentisch wirken" bei der IHK Darmstadt] 

Passt der Workshop-Termin nicht? Oder arbeitest du gerade an einer konkreten Führungssituation?
Dann lass uns 30 Minuten sprechen: konzentriert, konkret, auf Augenhöhe.
Ich bin Sandra Gertzen, Businesscoachin mit über 30 Jahren HR-Erfahrung. Rhein-Main-Neckar-Gebiet und online. → [Kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren]

Häufig gestellte Fragen

Wie werde ich empathisch UND klar als Führungskraft?

Durch Haltung statt Technik. Wirksame Führung verbindet drei Elemente: Empathie, Klarheit und Verantwortung. In der Praxis heißt das, Gespräche mit der Struktur „Ich sehe dich – das ist wichtig – und dafür trägst du Verantwortung" zu führen. Nicht perfekter führen. Sondern bewusster führen.

Warum fühlt sich Grenzen setzen so schwer an – und lohnt es sich trotzdem?

Der erste Schritt braucht Mut, weil er über Jahre eingefahrene Beziehungsmuster bricht. Nach den ersten bewussten Grenzgesprächen berichten Führungskräfte mir aber fast übereinstimmend: „Warum habe ich das nicht früher gemacht?" Klarheit wirkt wie ein inneres Aufräumen – ruhig und souverän statt laut und hart. Empathie bleibt die Stärke, Klarheit wird der Anker.

Wo kann ich empathisches Führen lernen?

Sandra Gertzen bietet hierzu den Workshop „Empathisch führen – klar bleiben, authentisch wirken" an der IHK Darmstadt an. Ergänzend gibt es die Möglichkeit eines Coachings als Sparringspartnerin – mit über 30 Jahren HR-Erfahrung von Konzern bis KMU. Ein kostenloses 30-minütiges Kennenlerngespräch klärt, was zur eigenen Situation passt.

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Empathisch führen: Grenzen setzen ohne Schuldgefühle Sandra Gertzen https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-2.html https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-2.html#comments Tue, 17 Mar 2026 20:06:00 +0000 https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-2.html Weiterlesen

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Die Frage hinter der Frage: Vor welchem Gespräch drückst du dich gerade – und was kostet dich das?

ca. 5 Minuten · Aktualisiert: September 2026

Empathie & Grenzen – warum Klarheit entlastet (für alle)

[Serie: Empathisch führen – mit Klarheit wirksam werden · Teil 2 von 3]

Kurz rekapituliert für alle, die direkt hier einsteigen: In Teil 1 traf die Führungskraft Julia auf eine stark privat belastete Mitarbeiterin. Und „löste" die Situation, indem sie alles selbst übernahm. Gut gemeint. Aber das Team verlor Orientierung – und die Mitarbeiterin die Chance, ihre Aufgabe verantworten zu können.
[→ Teil 1 nachlesen]

Jetzt: der zweite Weg.

Klar zu führen bedeutet nicht, weniger empathisch zu sein. Im Gegenteil.

Klarheit ist eine Form von Wertschätzung.

Doch viele Führungskräfte zögern genau hier. Grenzen zu setzen erfordert Mut – vor allem dann, wenn man bisher über Beziehung, Ausgleich und eigenes Engagement geführt hat.

Diese Unsicherheit ist normal.

Variante 2: Empathie mit Klarheit verbinden

Julia entscheidet sich nach gründlicher Vorbereitung und Selbstreflexion, es anders zu machen. Sie sucht das Gespräch mit der Mitarbeiterin.

Schritt 1 – Wahrnehmen: „Ich sehe, wie belastend die Situation mit Deiner Mutter gerade für Dich ist. Das tut mir leid – und ich schätze es sehr, wie offen du damit umgehst."

Schritt 2 – Klarheit: „Gleichzeitig bist Du ein wichtiger Teil dieses Teams, und Deine Aufgabe aktuell ist es, … Mir ist wichtig, dass wir gemeinsam klären, wie Du sie weiterhin verantworten kannst."

Schritt 3 – Lösung: „Was brauchst Du konkret, um das gut zu schaffen? Wo können wir priorisieren – und was bleibt verbindlich bei Dir?"

 Was passiert?

  • Die Mitarbeiterin fühlt sich gesehen und ernst genommen
  • Verantwortung bleibt bei ihr – mit Unterstützung, nicht mit Entlastung durch Übernahme
  • Julia spürt innere Ruhe statt Daueranspannung

Julia wird nicht härter. Sie wird klarer. Und genau das entlastet alle: die Mitarbeiterin, das Team – und Julia selbst.

Ein weiteres Beispiel: Empathie im Teamkonflikt

Eine andere Situation:

Ein Mitarbeiter meldet sich regelmäßig krank, Termine werden verpasst.

Die Führungskraft weiß von privaten Herausforderungen und sagt nichts – aus Verständnis.

Das Team reagiert zunehmend genervt:

  • „Warum gilt für ihn etwas anderes?“
  • „Warum spricht er das nicht an?“

Auch hier hilft kein Wegschauen. Eine klare, empathische Ansprache könnte lauten:

„Ich weiß, dass Deine Situation gerade herausfordernd ist. Gleichzeitig ist es meine Aufgabe, für Verlässlichkeit im Team zu sorgen. Lass uns gemeinsam klären, was realistisch möglich ist – und was wir verbindlich festhalten, um es ggf. auch mit Deinen Kolleginnen zu teilen, falls Du Unterstützung benötigst."

Das Ergebnis:

  • Fairness wird wieder spürbar
  • das Team fühlt sich geschützt
  • die Führungskraft entlastet sich selbst

Klarheit entlastet – auch Dich als Führungskraft

Führungskräfte, die klar führen,

  • formulieren konkrete Erwartungen und vermitteln Sicherheit
  • tragen weniger unausgesprochene Verantwortung
  • sorgen für Fairness im Team, statt Ungleichgewichte still auszuhalten
  • arbeiten weniger im „Dauerrettungsmodus“
  • fühlen sich zufriedener, ruhiger und wirksamer

Empathie bleibt, aber sie wird geführt, nicht gelebt auf Kosten der eigenen Rolle. 

Fazit

Empathisch zu führen ist eine große Stärke. Doch erst durch klare Grenzen, offene Kommunikation und mutige Gespräche entsteht echte Zusammenarbeit. 

Denn Klarheit

  • schützt Beziehungen
  • stärkt Verantwortung
  • erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten - auch Deine eigene.

Klarheit wirkt wie ein inneres Aufräumen. Nicht laut. Nicht hart. Sondern ruhig und souverän.

In Teil 3 bekommst du Impulse, wie du empathisch und klar führst, ohne dich zu verbiegen – konkrete Gesprächsstrukturen und erste Schritte für den Alltag. [→ Weiter zu Teil 3]

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Du weißt, welches Gespräch ansteht – und schiebst es seit Wochen vor dir her?

Genau dafür bin ich da. In einem kostenlosen 30-Minuten-Kennenlerngespräch

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→ [Kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren]

Häufig gestellte Fragen

Wie setze ich als empathische Führungskraft Grenzen?

Mit einer klaren, wertschätzenden Dreier-Struktur. Erst anerkennen: „Ich sehe, wie belastend deine Situation ist." Dann benennen, was verbindlich bleibt. Und schließlich gemeinsam Lösungen erarbeiten: „Was brauchst du konkret?" Ich nenne das Empathie mit Klarheit: Die Führungskraft wird nicht härter. Sie wird klarer.

Ist Klarheit in der Führung unhöflich oder hart?

Nein. Ich sehe es umgekehrt: Klarheit ist eine Form von Wertschätzung. Sie gibt Mitarbeitenden Orientierung, Ehrlichkeit und Gestaltungsspielraum. Unklarheit dagegen verschiebt Lasten unbemerkt aufs Team – etwa wenn einzelne Personen Aufgaben dauerhaft nicht verlässlich erfüllen und alle anderen es ausgleichen. Stille leidet die Fairness im Team.

Was mache ich, wenn Mitarbeitende wegen privater Probleme auffällig werden?

Nicht wegschauen, sondern das Gespräch suchen – empathisch und klar zugleich. Das heißt: Verständnis zeigen, gleichzeitig die Verantwortlichkeiten im Team benennen und gemeinsam realistische, verbindliche Vereinbarungen treffen. Dabei auch das Team entlasten, etwa durch transparente Absprachen – soweit die betroffene Person damit einverstanden ist.


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Empathisch führen: Warum Mitgefühl allein nicht reicht Sandra Gertzen - Teil 1 https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-1.html https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-1.html#comments Fri, 06 Mar 2026 21:12:00 +0000 Empathie in der Führung https://www.positiv-abheben.de/blog/blog-serie-empathisch-fuehren-mit-klarheit-wirksam-werden-teil-1.html Weiterlesen

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Die Frage hinter der Frage: Wen schonst du gerade – und wer zahlt dafür wirklich?

ca. 4 Minuten · Aktualisiert: September 2026

Empathisch führen – warum Mitgefühl allein nicht reicht

[Serie: Empathisch führen – mit Klarheit wirksam werden · Teil 1 von 3]

Empathie ist eine der wertvollsten Führungsqualitäten unserer Zeit.

Gerade viele Frauen in Führung bringen ein feines Gespür für Menschen, Situationen und Zwischentöne mit. Sie sehen, was andere brauchen – oft, bevor es ausgesprochen wird.

Und doch zeigt sich im Führungsalltag immer wieder:

Empathie allein reicht nicht aus, um Teams gesund und wirksam zu führen.

Ein Praxisfall aus dem Alltag

Eine Führungskraft – nennen wir sie Julia – führt ihr Team mit großem Engagement.

Eine ihrer Mitarbeiterinnen steht aktuell stark unter Druck: Ihre Mutter ist pflegebedürftig, die private Belastung hoch.

Julia erkennt das sofort.

Sie fühlt mit, möchte schützen, entlasten, helfen.

Variante 1: Empathie ohne Klarheit

Julia reagiert aus Mitgefühl.

  • Sie übernimmt Aufgaben der Mitarbeiterin selbst
  • Sie verteilt Tätigkeiten stillschweigend im Team um
  • Sie spricht die Situation nicht offen an – weder mit der Mitarbeiterin noch mit dem Team

Ihr innerer Gedanke:

„Ich will sie nicht zusätzlich belasten oder gar bloßstellen. Ich regle das lieber selbst.“

Was gut gemeint ist, hat unbeabsichtigte Folgen:

  • Die Mitarbeiterin fühlt sich übergangen und nicht ernst genommen
  • Kolleg*innen sind irritiert, warum Aufgaben plötzlich anders verteilt werden
  • Verantwortung wird unscharf
  • Julia arbeitet mehr, wird müde, gereizt und innerlich unzufrieden

Die Stimmung im Team wird leise, aber spürbar schlechter. Nicht, weil es an Mitgefühl sondern an Klarheit und Orientierung fehlt.

Der blinde Fleck gut gemeinter Empathie

Empathie wird hier mit Schonung verwechselt. Mitgefühl mit „es lieber selbst machen“. 

Doch wenn Führungskräfte diese Verantwortung ungefragt übernehmen,

  • fühlen sich Mitarbeitende schnell entmündigt
  • entstehen Unsicherheit und unterschwelliger Ärger
  • wächst die Belastung der Führungskraft selbst

Sie nehmen ihren Mitarbeitern etwas Entscheidendes: die Chance, wachsen zu können.

Das ist der Merksatz dieses Teils: Empathie wird dann zum Problem, wenn sie mit Schonung verwechselt wird. Schonung entlastet die Führungskraft und entmündigt die Mitarbeiterin.

Der erste Schritt raus

Julia merkt: So will sie nicht weiterführen.

Aber klarer zu werden fühlt sich zunächst ungewohnt an. Julia hat Angst, die Mitarbeitende zu belasten, vielleicht sogar zu verärgern oder das Gegenteil des Gewünschten zu erreichen. Und sie befürchtet Disharmonie - ein Zustand, den sie auf jeden Fall vermeiden möchte...

Genau da setzt die eigentliche Führungsarbeit an. Nicht am Verhalten der anderen. An der eigenen Haltung.

Wie Julia vorgeht – mit einem konkreten Gesprächsleitfaden zum Nachlesen – lies du in Teil 2: Empathie & Grenzen: Warum Klarheit alle entlastet.

Und die Haltung dahinter entwickle ich in Teil 3: Empathisch UND klar führen – so entsteht echte Wirksamkeit.

Schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Herausforderung
Du führst empathisch – und merkst, dass dich das manchmal selbst erschöpft?
Genau dafür bin ich da. In einem kostenlosen 30-Minuten-Kennenlerngespräch
schauen wir auf deine Situation: konzentriert, konkret, auf Augenhöhe.
Ich bin Sandra Gertzen. Businesscoachin und Sparringspartnerin
mit über 30 Jahren HR-Erfahrung. Rhein-Main-Neckar-Gebiet und online.
→ [Kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren]

Häufig gestellte Fragen

Was ist empathisches Führen?

Empathisches Führen bedeutet, die Bedürfnisse, Gefühle und Belastungen der eigenen Mitarbeitenden wahrzunehmen – und sie in Führungsentscheidungen ernst zu nehmen. Empathie ist eine wertvolle Führungsstärke, besonders für Menschen mit feinem Gespür für Zwischentöne. Sie entfaltet ihre Wirkung aber erst zusammen mit Klarheit, Grenzen und verbindlicher Kommunikation.

Warum reicht Empathie in der Führung nicht aus?

Weil Mitgefühl ohne Klarheit häufig in Schonung umschlägt: Die Führungskraft übernimmt Aufgaben ungefragt und spricht schwierige Themen nicht an. Das belastet sie selbst, verunsichert das Team – und beraubt die betroffene Person der Möglichkeit, Verantwortung zu tragen. Empathie wird dann zum Problem, wenn sie mit Schonung verwechselt wird.

Für wen ist die Blog-Serie „Empathisch führen – mit Klarheit wirksam werden"?

Die Serie richtet sich an Führungskräfte, die empathisch führen wollen, ohne sich zu verbiegen oder auszubrennen – mit besonderem Blick auf Frauen in Führungspositionen. Sie basiert auf über 30 Jahren HR-Erfahrung von Konzern bis KMU. Alle drei Teile schließen mit praktischen Impulsen für den Führungsalltag ab.


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Der stille Spagat – Männer in Führung zwischen Stärke und Selbstverlust https://www.positiv-abheben.de/blog/maenner_in_fuehrung_der_stille_spagat.html https://www.positiv-abheben.de/blog/maenner_in_fuehrung_der_stille_spagat.html#comments Thu, 18 Dec 2025 00:14:00 +0000 Männer in Führung Mitarbeiterführung https://www.positiv-abheben.de/blog/maenner_in_fuehrung_der_stille_spagat.html Weiterlesen

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Die Frage hinter der Frage: Was würde passieren, wenn du morgen einfach nicht mehr funktionieren würdest?

ca. 8 Minuten · Aktualisiert: September 2026

Der stille Spagat – Männer in Führung zwischen Stärke und Selbstverlust

Vielleicht erlebst Du das auch: Eigentlich magst Du Deinen Job, aber manchmal hast Du das Gefühl, dass er Dich auffrisst.

Da sind die Kunden, die auf Termine oder Angebote warten, Mitarbeitende, die in die neue Baustelle eingewiesen werden müssen, Material, das bestellt werden muss, LKWs, die zum TÜV sollen... und am liebsten würdest Du Dich in Ruhe um die Baustelle eines wichtigen Kunden kümmern, aber auch das Telefon klingelt immer wieder. 

Du reißt Dich zusammen, bleibst freundlich, ruhig und souverän.

Daneben bist Du Familienvater, der Termine in der Schule wahrnehmen möchte, zu Hause bleiben soll, wenn ein Kind krank ist, weil Deine Frau ebenfalls arbeitet und die Verantwortung für die Kinder mit Dir teilen möchte. Du möchtest nach Feierabend Zeit für Deine Kinder haben, müsstest dringend auch mal wieder Sport machen oder mit Deiner Frau ins Kino gehen. Dein Vater bräuchte Hilfe bei der Garagenreparatur und die Geschwister haben auch gleich wieder Geburtstag, zu dem ihr selbstverständlich eingeladen seid und natürlich hingehen werdet. 

Wieder stellst Du Dich hintenan und machst gute Miene zum anstrengenden Spiel. Manchmal jedoch passiert es Dir, dass Du Deine Kinder bei Kleinigkeiten ausschimpfst, mit Deiner Frau Streit anfängst oder Dich mit Kopfschmerzen oder fiebernder Erkältung im Bett wiederfindest.

Deine Freunde sagen immer öfter, "man sieht Dich ja gar nicht mehr". ... Und Dich plagt das schlechte Gewissen.

Urlaub fühlt sich schon lange nicht mehr nach Erholung an, weil Du an die Berge unerledigter Dinge denkst, weiterhin das Urlaubsprogramm absolvierst, das "der Familie" gefällt und Du kaum einmal Zeit für Dich hast.

Hamsterrad oder goldener Käfig sind die Assoziationen, die Dir dazu einfallen. 

Du siehst keinen Ausweg, fühlst Dich orientierungslos, "getrieben von den Erwartungen anderer und nicht mehr Herr Deines Lebens." - so eine Kundenstimme. 
Anhand seines Beispiels möchte ich Dir zeigen, dass Business-Coaching geeignet ist, um aus dem Hamsterrad auszusteigen und wieder zu mehr Klarheit, Fokus und Ruhe zu finden.

Ein Kunde auf Schlingerkurs – und wie Business-Coaching ihn wieder auf Kurs brachte

Mein Klient, Mitte 40, Familienvater und Führungskraft mit 40 Mitarbeitenden, erlebte einen beruflichen Einschnitt, der ihn aus der Bahn warf.

Zum Glück empfahl ihm seine Frau, es doch einmal mit einem Business-Coaching zu versuchen – trotz aller Vorurteile gegenüber Coaching.

Sein Feedback nach unserer Zusammenarbeit:

„Ich wurde äußerst positiv überrascht – und das nicht nur, weil es keine Bambusmatte, Erdbeertee oder esoterischen Begleiterscheinungen gab. Ganz im Gegenteil!“

Er war jahrelang so eingespannt zwischen Verantwortung für Familie, Mitarbeitende, Gesellschafter und Kunden, dass er zwar perfekt funktionierte – aber "mit sich selbst nichts mehr anzufangen wusste".

Erst im Coaching richtete er den Blick wieder auf sich selbst und darauf, was er eigentlich wollte.

„Es mag sich irrwitzig anhören, aber genau das war schon sehr lange nicht mehr Bestandteil meiner eigenen Gedanken.“

Die intensive, ehrliche und streng geführte Auseinandersetzung mit sich selbst – seinen Wünschen, Stärken, Grenzen – war nicht immer angenehm, aber entscheidend.

„Sandra Gertzen hat mir sehr geholfen, mein Selbstbewusstsein wiederzufinden, wichtige Entscheidungen fundiert zu treffen und meinen Schlingerkurs zu beenden. Sie hat es in ein paar Stunden geschafft, mir Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und mich damit wieder auf Kurs gebracht. 

In den Wochen nach dem Coaching habe ich sehr viel in meinem Leben umgestellt. 

Heute begegne ich Problemen ruhig, bin fokussiert – und wieder Herr meines Lebens.“

Blogbeitrag Maenner und Fuehrung 2

Der Spagat des modernen Mannes

Viele Männer zwischen 30 und 50 erleben diesen inneren Widerspruch. Nach außen läuft alles: Beruflicher Erfolg, Familie, Haus, Urlaub.

Doch innerlich fühlt es sich an, als würden sie auf zu vielen Bühnen gleichzeitig stehen. Chef. Kollege. Vater. Partner. Sohn. Vereinsmitglied...

Immer stark, souverän, diszipliniert – Hauptsache funktionieren. Sie sollen es allen recht machen – und irgendwo auf diesem Weg gehen sie selbst verloren.

Sie möchten empathisch führen, menschlich sein, Verantwortung tragen und etwas bewegen – doch sie arbeiten oft in Strukturen, die von alten Mustern geprägt sind:

• Erfolg bedeutet Härte, Einsatz und Disziplin.
• Hierarchieebene entscheidet über Ansehen.
• Kontrolle bedeutet Stärke.
• Emotion bedeutet Schwäche.
• Kennzahlen, Daten, Fakten und Termine sind wichtiger als Verbindungen, Sinn und Menschlichkeit.

Und zu Hause das Bedürfnis, präsent zu sein – als liebevoller Vater, unterstützender Partner, aufmerksamer Sohn...

Diese Vielschichtigkeit ist das Spiegelbild einer neuen Zeit, in der Führung und Männlichkeit sich wandeln. Dieses Spannungsfeld – zwischen System und Selbst – kostet Kraft.

Und irgendwann stellt sich die Frage: Was will ICH eigentlich – jenseits der Erwartungen anderer?

Wie kann ich authentisch führen, auf meine Bedürfnisse achten und trotzdem erfolgreich sein?

Warum klassische Führungsseminare allein hier nicht helfen

Viele meiner Klienten haben bereits unzählige Seminare besucht. Ihr Rucksack ist voll mit Tools und Methoden – und doch fühlt sich Führung oft schwer an und "Mann" sich selbst am Rande des Burnouts.

Nicht, weil Wissen fehlt, sondern die innere Verbindung:

  • Zwischen Denken, Fühlen und Handeln.
  • Zwischen Funktionieren und Sein.

Hier setzt traumasensibles Business-Coaching an.

Blogbeitrag Maenner und Fuehrung 4

Traumasensibles Business-Coaching – achtsam, wirksam, ganzheitlich

Herkömmliches Business-Coaching, das nur auf Zielerreichung und Leistung ausgerichtet ist, kann überfordern – besonders, wenn alte Verletzungen oder unbewusste Muster im Spiel sind.

Jeder von uns trägt Prägungen in sich, die bis heute wirken:

  • der Glaube, immer stark sein zu müssen,
  • für alles allein verantwortlich zu sein,
  • oder die Angst, nicht zu genügen. ...

Im traumasensiblen Business-Coaching schaffen wir einen sicheren Raum, in dem Du 

  • Muster erkennen und lösen kannst 
  • Dich und Deine Antreiber besser kennen lernst 
  • erlebst, klare Grenzen zu setzen 
  • Deine Werte wieder bewusst lebst - gerade in Deiner Führungsrolle.

Für Führung, die wirkt – weil sie echt ist

Echte Führung entsteht nicht durch neue Tools, sondern durch innere Klarheit und Selbstführung.

Im Coaching erlebst Du,

  • wie Du Druck regulierst, statt ihn weiterzugeben,
  • wie Du souverän bleibst, auch wenn es turbulent wird,
  • und wie Du führst, ohne Dich selbst zu verlieren.

Du gewinnst Klarheit, Souveränität und Selbstvertrauen – nicht durch neue Methoden, sondern durch ein tieferes Verständnis Deiner selbst.

Blogbeitrag Maenner und Fuehrung 3

Meine Haltung – und warum ich Männer begleite

Als Frau, die viele Jahre in der „Männerwelt“ gearbeitet hat, kenne ich den Anspruch: stark sein, funktionieren, alles im Griff haben. Keine Gefühle zeigen. Maske tragen. Immer weiter machen.

Ich weiß, wie herausfordernd es ist, in einer Welt zu bestehen, in der Funktionieren oft mit Stärke verwechselt wird – und Härte zum Überlebensmotto wird.

Ich kenne diesen Anspruch, weiß um die negativen Folgen und den Weg hinaus.

Der wichtigste Schritt: Wirklich hinsehen und im geschützten Raum alternative Wege erleben. Raus aus dem Verstand rein ins Fühlen. 

Echte Führung ist authentisch und führt zu mehr Zufriedenheit:
Bei Dir selbst und Deinen Mitarbeitenden.

Vielleicht ist jetzt der Moment

Vielleicht ist jetzt der Moment, nicht noch mehr vom Gleichen zu tun, sondern Dir eine Auszeit zu gönnen, um Deine Haltung auf den Kopf zu stellen und tiefer zu verstehen, was Dein Verhalten prägt.

Und was Du ändern kannst, um aus dem Hamsterrad auszusteigen und authentisch Dein Leben zu führen.

Denn Führung, die wirkt, beginnt mit Dir.

Und sie darf leicht sein – weil sie echt ist.

👉 Wenn Dich diese Gedanken ansprechen, lass uns sprechen.

Vereinbare ein unverbindliches Kennenlerngespräch und prüfe, ob mein Business-Coaching der richtige Weg für Dich ist.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet der „stille Spagat" für Männer in Führungspositionen?

Viele Männer zwischen 30 und 50 erleben einen inneren Widerspruch: Nach außen läuft alles – Erfolg, Familie, Eigentum. Innerlich stehen sie jedoch auf zu vielen Bühnen gleichzeitig. Das Spannungsfeld zwischen Systemerwartungen und eigenem Selbst kostet Kraft. Die entscheidende Frage lautet: Was will ich eigentlich – jenseits der Erwartungen anderer?

Warum helfen klassische Führungsseminare in dieser Situation oft nicht?

Aus meiner Erfahrung haben viele Klienten bereits unzählige Seminare besucht. Der Rucksack ist voll mit Tools. Trotzdem fühlt sich Führung schwer an. Nicht Wissen fehlt – sondern die innere Verbindung. Genau hier setzt traumasensibles Business-Coaching an: Es berücksichtigt Prägungen und unbewusste Muster und schafft einen sicheren Raum, um neue Wege zu erleben.

Was macht traumasensibles Business-Coaching anders?

Herkömmliches Business-Coaching richtet sich nur auf Zielerreichung und Leistung aus – das kann überfordern, wenn alte Verletzungen oder unbewusste Muster im Spiel sind. Im traumasensiblen Coaching schafft Sandra Gertzen stattdessen einen sicheren Raum, in dem Klienten aus dem Verstand ins Fühlen kommen. Echte Führung entsteht so nicht durch neue Tools, sondern durch ein tieferes Verständnis der eigenen Prägungen.

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Wenn Du mitten drin steckst, siehst Du die Lösung nicht https://www.positiv-abheben.de/blog/wenn-du-mitten-drin-steckst-siehst-du-die-loesung-nicht.html https://www.positiv-abheben.de/blog/wenn-du-mitten-drin-steckst-siehst-du-die-loesung-nicht.html#comments Tue, 11 Nov 2025 13:33:00 +0000 https://www.positiv-abheben.de/blog/wenn-du-mitten-drin-steckst-siehst-du-die-loesung-nicht.html Weiterlesen

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Warum sich Mitarbeiterverhalten oft erst ändert, wenn Du Dich selbst reflektierst

Kennst Du das?

Da gibt es Aufgaben der Assistenz, die eigentlich selbstverständlich sind:

  • Ablage machen, Ordner sauber einheitlich beschriften, ins Archiv bringen...
  • Für Ordnung und Sauberkeit sorgen, Leergut wegbringen...
  • Sich aktiv ums Wohlfühlklima der Mitarbeitenden kümmern... .

Oder – auf der Baustelle:

  • Das Werkzeug zum Feierabend reinigen, pflegen und zurücklegen.
  • Material rechtzeitig nachbestellen.
  • Die Baustelle ordentlich hinterlassen, bevor alle Feierabend machen... .

Nichts, was man erklären müsste. Und trotzdem passiert es nicht. Immer wieder.

Wenn Du nachfragst, kommen Sätze wie:

„Hab ich vergessen.“ "Keine Zeit." "Etwa nach Feierabend?" "Wieso ich?" oder: „Ja, mach ich noch."

Und Du merkst, wie der Ärger hochkocht.

Wieder so eine Kleinigkeit, die Dich an Deine Grenzen bringt.

Und innerlich denkst Du: Ich hab echt keine Lust mehr – am liebsten würde ich alles hinschmeißen oder ihm/ihr kündigen.

Das wiederkehrende Muster

Wenn Du ehrlich bist, kennst Du den Ablauf:

  • Ein Mitarbeiter erledigt etwas nicht.
  • Du ärgerst dich.
  • Du denkst: „Das kann doch nicht so schwer sein!“
  • Du gibst einen genervten Kommentar ab – aber kein richtiges Gespräch.
  • Und beim nächsten Mal passiert genau dasselbe wieder.

Ergebnis:

Der Ärger bleibt. Der Mitarbeiter bleibt gleich. Und Du bleibst frustriert.

Blogbeitrag Vorlage 1

Wenn Du mitten drin steckst, siehst Du die Lösung nicht

Im Ärger sehen wir meist nur den anderen.

Aber Führung heißt auch, kurz innezuhalten und ehrlich hinzuschauen:

„Was genau läuft hier eigentlich ab – und welchen Anteil habe ich daran, dass sich nichts ändert?“

Denn oft steckt gar keine böse Absicht dahinter, sondern:

  • Unklarheit: Ist das wirklich Teil der Aufgabe – oder „macht das halt, wer gerade Zeit hat“?
  • Fehlende Konsequenz: Passiert etwas, wenn’s keiner macht?
  • Fehlende Priorität: Warum sollte man’s tun, wenn’s scheinbar niemanden stört?

Klarheit schafft Veränderung.

Der Weg aus der Endlosschleife

Wenn Du merkst, dass Du innerlich wieder kurz vorm Explodieren bist, probiere mal diesen Weg:

  1. Überschlaf es.
    Im Affekt zu reden bringt selten etwas. Abstand bringt Klarheit.
  2. Hol Dir eine Außenperspektive.
    Ein vertrauter Kollege oder Coach hilft Dir, Muster zu erkennen, die Du selbst nicht mehr siehst.
  3. Reflektiere Deinen Anteil.
    Habe ich klar gesagt, dass diese Aufgabe verbindlich ist?
    Weiß der Mitarbeiter, warum sie wichtig ist (z. B. Werkzeugpflege spart Kosten und Zeit)?
    Bin ich konsequent in der Nachverfolgung?
  4. Suche das Gespräch – lösungsorientiert statt vorwurfsvoll.
    „Mir ist aufgefallen, dass das Werkzeug oft unaufgeräumt bleibt. Wie nimmst Du das wahr?“
    So öffnest du den Raum für Verständnis statt Rechtfertigung.
  5. Schafft gemeinsam Klarheit.
    Schaut euch z.B. zusammen die Aufgabenverteilung oder Stellenbeschreibung an:
    Was steht da konkret?
    Wie versteht ihr beide die Punkte?
    Was braucht es, damit das verlässlich läuft?
  6. Setzt Strukturen und Standards.
    Kleine Routinen helfen enorm:
    Checklisten für Baustellenende, Zuständigkeiten für Ordnung, wöchentliche Werkzeugkontrolle.

Und falls mehrere beteiligt sind – das Team mit einbeziehen.

Führung ist keine Ärger-Bewältigung – sondern Klarheitsarbeit

Wenn Du Dich regelmäßig über dieselben Dinge ärgerst, ist das kein Zufall.

Es ist ein Signal dafür, dass Klarheit fehlt – in Kommunikation, Prioritäten oder Konsequenzen.

Führung bedeutet nicht, alles selbst zu machen oder ständig hinterherzulaufen.

Führung bedeutet, Rahmen zu schaffen, in dem Verantwortung funktioniert.

Fazit

Bevor Du das nächste Mal denkst: Ich hab echt keine Lust mehr, frag Dich:

„Was fehlt hier gerade – Wissen, Wollen oder Klarheit?“

Denn oft liegt die Lösung direkt vor Dir.

Du musst nur kurz aus dem Ärger raus, um die Lösung zu sehen.

Coaching-Impuls

Wenn Du als Unternehmer*in oder Führungskraft im Handwerk merkst, dass Dich solche Situationen regelmäßig belasten, dann lohnt sich ein Führungscoaching.

Nicht, um die Mitarbeitenden zu „ändern“, sondern, um Deine Führungsrolle zu stärken – mit Klarheit, wertschätzender Kommunikation und innerer Souveränität.

👉 Lass uns gemeinsam daran arbeiten, dass Du wieder führen kannst – ohne Dich ständig zu ärgern.

Nutze gerne mein kostenfreies Kennenlern-Sparrings-Telefonat und hol Dir erste Impulse.



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Zufriedene Mitarbeitende sind gesunde Mitarbeitende https://www.positiv-abheben.de/blog/zufriedene-mitarbeitende-sind-gesunde-mitarbeitende.html https://www.positiv-abheben.de/blog/zufriedene-mitarbeitende-sind-gesunde-mitarbeitende.html#comments Thu, 23 Oct 2025 13:08:00 +0000 Arbeitgeberattraktivität Arbeitgebermarke Arbeitszufriedenheit betriebliche Gesundheitsförderung BGM Fachkräftegewinnung Fachkräftemangel Führung Ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement gesunde Mitarbeiter Gesundheit Gesundheitsmanagement Haltung Handwerk job mit Sinn KMU Beratung Mitarbeiter Mitarbeitergesundheit Mitarbeitergewinnung Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltige Personalpolitik positiv abheben Selbstführung Sinn Umdenken Unternehmenskultur Unternehmenswerte Unternehmer unternehmer-coaching Unternehmerin Wertschätzung https://www.positiv-abheben.de/blog/zufriedene-mitarbeitende-sind-gesunde-mitarbeitende.html Weiterlesen

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Die Frage hinter der Frage: Was signalisierst du deinen Mitarbeitenden jeden Tag – ohne ein Wort zu sagen?

ca. 7 Minuten · Aktualisiert: September 2026

Zufriedene Mitarbeitende sind gesunde Mitarbeitende

Die Fehltage in deutschen Unternehmen sind alarmierend.

Durch sich stark verändernde Rahmenbedingungen – Digitalisierung, Flexibilisierung, Internationalisierung, Termin- und Leistungsdruck, große Arbeitsmengen – entstehen vermehrt psychische und physische Belastungen im Arbeitsalltag.

Durchschnittlich 19,5 Tage fehlen Arbeitnehmer*innen im Jahr.

Dies hat Auswirkungen auf die Produktivität. Und sollte Dir genug Anlass sein, Dich um die Gesunderhaltung Deiner Mitarbeitenden zu kümmern.

Worum es dabei wirklich geht – und warum alles mit Dir selbst beginnt: das zeige ich Dir in diesem Beitrag.

Der wichtigste Faktor bist du

Hier ein vielleicht unbequemer Gedanke:

Wenn Du stolz darauf bist, noch 35 Resturlaubstage mit ins neue Jahr zu nehmen, wenn Feierabend oder langes Wochenende seit Jahren Fremdworte für Dich sind, dann gehst Du nicht achtsam mit Dir um. Und Du kommunizierst zumindest indirekt eine Erwartungshaltung an einen hohen zeitlichen Einsatz Deiner Mitarbeitenden.

Du lebst vor, dass lange Arbeitszeit in Deinen Augen auch gleich Erfolg ist. Und misst vermutlich auch Deine Mitarbeitenden an deren Anwesenheitszeit.

Prüfe doch einmal, ob ein anderes Zeitmanagement, besseres Delegieren von Aufgaben oder Verantwortung oder eine andere Prioritätensetzung auch bei Dir zu besserer Gesundheit und einer höheren Arbeitszufriedenheit führt.

Eine gesunde Selbstführung ist die Grundlage für erfolgreiche Mitarbeiterführung. [→ Mehr dazu: „Grundlage erfolgreicher Führung: Selbstreflexion"]

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Aus meiner Sicht sind darüber hinaus folgende

4 Faktoren relevant für gesunde Führung

Wertschätzung

Bringe allen Mitarbeitenden die gleiche Wertschätzung entgegen. Würdige Erfolge und hab ein offenes Ohr für die Anliegen Deiner Mitarbeitenden.

Nimm Dir Zeit, Deine Mitarbeitenden zu informieren, ihnen zuzuhören, mit ihnen zu feiern, sie zu loben und zu fördern. Ermögliche gegenseitigen Austausch.

Denk voraus und zeige Deine Wertschätzung durch kleine Maßnahmen: Es ist Winter, die Grippewelle kommt – gib jeden Morgen einen Apfel aus. Deine Mitarbeitenden arbeiten im Sommer draußen – versorge sie mit Sonnen- und Mückenschutz und spendiere ein Eis. Ihr geht gemeinsam auf eine Messe: hab Blasenpflaster und ausreichend Getränke und Müsliriegel dabei…

Es gibt Anregungen oder Kritik? Hör genau hin und prüfe, wie diese Hinweise Dich und Dein Unternehmen bereichern.

Sicherheit

Vermittle Deinen Mitarbeitenden Sicherheit. Diese entsteht durch Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und Klarheit.

Regelmäßige Gespräche, Feedback, Lob aber auch die Kommunikation von Erwartungen und Zielen geben Deinen Mitarbeitenden Orientierung. Halte Dich an Vereinbarungen und beteilige Deine Mitarbeitenden an Entscheidungsprozessen. Diese Transparenz macht Betroffene zu Beteiligten, erhöht die Identifikation mit den Maßnahmen und Zielen und somit das Gefühl der Sicherheit.

Vertrauen und Fordern

Vertraue den Fähigkeiten Deiner Mitarbeitenden. Gewähre angemessene Handlungs- und Entscheidungsspielräume innerhalb derer diese eigenständig agieren und sich weiterentwickeln können. Achte bei der Verteilung von Aufgaben darauf Deine Mitarbeitenden weder zu über-, aber auch nicht zu unterfordern. Nur wenn Du ihnen etwas zutraust, haben sie auch die Gelegenheit zu wachsen.

Fordere Eigenständigkeit und Selbstverantwortung ein. Führung ist keine Einbahnstraße.

Sinn

Welche Vision verfolgst Du mit Deinem Unternehmen? Zu welchem Zweck hast Du Dein Unternehmen gegründet und was möchtest du damit erreichen? In der Regel brennst oder branntest Du für das was Du mit Deinem Unternehmen bewegst – begeistere Deine Mitarbeitende mit Deiner Leidenschaft.

Zeige auf, welchen Beitrag jeder einzelne Mitarbeitende zum Unternehmenserfolg leistet. Wird Arbeit Sinn-voll erachtet erhöht das die Motivation und Identifikation. Biete Deinen Mitarbeitenden Entwicklungs-Perspektiven.

Individuell und im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten verknüpfen Du so persönliches Wachstum mit den Unternehmenszielen.

Und wenn Du noch einen Schritt weitergehen willst

Wenn Du darüber hinaus noch externe Maßnahmen oder gar ein ganzheitliches BGM anbietest, zeichnest Du Dich als attraktiver Arbeitgeber aus. Einen, der sich um das Wohl seiner Mitarbeitenden – und somit um die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens – kümmert.

So wirst Du langfristig Mitarbeitende für Dich gewinnen und an Dich binden können. Und erhältst deren Arbeitsfähigkeit.

Gerne unterstütze ich Dich bei der Gestaltung Deiner mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Dabei arbeite ich auch mit Anbieter*innen von BGF/BGM-Maßnahmen zusammen.

Schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Herausforderung
Du bemerkst: Die Fehltage steigen, die Stimmung kippt und du weißt nicht, wo du ansetzen sollst?
Lass uns gemeinsam auf deine Situation schauen: konzentriert, konkret, auf Augenhöhe.
Ich bin Sandra Gertzen. Businesscoachin und Sparringspartnerin mit über 30 Jahren HR-Erfahrung – von Konzern bis KMU, vom Handwerk bis zur Dienstleistung. Rhein-Main-Neckar-Gebiet und online.
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Häufig gestellte Fragen

Wie wirken sich unzufriedene Mitarbeitende auf Fehltage aus?

Durchschnittlich fehlen Beschäftigte in Deutschland 15 Tage pro Jahr. Treiber sind zunehmend psychische und physische Belastungen im Arbeitsalltag: Digitalisierung, Flexibilisierung, Termin- und Leistungsdruck sowie große Arbeitsmengen. Eine wertschätzende Unternehmenskultur mit Handlungsspielräumen und gezielten BGM-Maßnahmen senkt Fehltage und erhält die langfristige Arbeitsfähigkeit.

Was macht eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur aus?

Vier Bausteine: Wertschätzung für alle gleichermaßen, Vertrauen mit angemessenen Handlungsspielräumen, einforderte Selbstverantwortung und ein spürbarer Sinn – die Leidenschaft der Führung für das Unternehmen. Kleine, vorausschauende Maßnahmen konkretisieren die Haltung: ein Apfel in der Grippewelle, Sonnenschutz bei Außeneinsätzen, ein offenes Ohr für Anregungen und Kritik.

Welche Rolle spielt die Selbstführung von Unternehmer*innen für die Mitarbeitergesundheit?

Eine entscheidende: Wer selbst 35 Resturlaubstage ins neue Jahr rettet und Feierabend als Fremdwort behandelt, lebt vor, dass lange Arbeitszeit Erfolg bedeutet – und misst Mitarbeitende an Anwesenheit. Besseres Delegieren, andere Prioritäten und achtsames Zeitmanagement der Führungsperson wirken direkt auf die Gesundheit des ganzen Teams. Eine gesunde Selbstführung ist die Grundlage für erfolgreiche Mitarbeiterführung.


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